ECV – Chronik

Alljährlich veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr aus Eidengesäß ihren traditionellen Familienabend, bis 1981 abwechselnd in den Sälen Klippel und Bohlender, jeweils am 1.Samstag im Januar.

Im Jahr 1971 wurde zum ersten mal im Saale Bohlender von Heinrich Marx eine Büttenrede geboten.Das fand so großen Anklang, dass in den darauf folgenden Jahren immer mehr Akteure auf der Bühne erschienen, bis zuletzt ein Programm von fast 3,5 Stunden ablief. Es folgten Einladungen von anderen Vereinen wo auch Akteure auftraten. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1977, da kam Fridel Lach auf die Idee: "Wir gründen einen Karnevalverein".

Der Name des Vereins "Die Spätzünder" und das Gründungsjahr 7.7.1977 stammen von dem eigentlichen Initiator von „Friedel Lach". Am 7.7.1977 traf sich Friedel Lach mit den Mitbegründern Heinrich Marx, Helmut und Jürgen Brandes und Ilse Marx auf der Terasse der Familie Helmut Brandes. Dort wurde der Verein „Die Spätzünder" aus der Taufe gehoben. Am 08.04.1978 lud man ins Cafe Spessartblick ein. An diesem Abend wurde der Vorstand gewählt und der Verein konnte schon eine stolze Zahl von 36 Mitgliedern aufweisen.

Das Kanevalistische Programm bei den Familienabenden der Feuerwehr lief weiter bis 1979. Inzwischen wurden Vorbereitungen getroffen den im kleinen Kreis gegründeten Verein weiter auszubauen.1979 übernahm man einen Teil des Programms der Feuerwehr mit in die 1.Fremdensitzung der Spätzünder.

Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: 1.Vorsitzender: Arthur Fink, 2.Vorsitzender: Heinrich Marx, Schriftführerin: Hannelore Fink,Kassierer: Karlheinz Lach. Bei der Wahl des Elferates hatte man festgestellt das ein kleines Problem vorhanden war, denn es gab keine „elf Männer" die dieses Amt antreten konnten. Mann hatte halt ein wenig spät gezündet!

Aber das ganze löste sich ganz schnell, denn plötzlich standen Elf Damen auf und sagten "dann übernehmen wir das halt und so waren die Spätzünder der einzige Verein weit und breit mit einem „einzigartigen Damenelferat" der uns bis heute erhalten blieb. Am 27.01.1979 war es dann soweit, die Spätzünder hatten ihre erste Fremdensitzung im Saale Klippel mit 120 Gästen und ausverkauften Saal. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Mitglieder ihren Eintritt noch selbst bezahlen um die Unkosten zu decken. Die 1.Fremdensitzung war, was sie nicht erwartet hatten ein Riesen Erfolg, darum folgte am Freitag den 02.02.1979 die 2.Fremdensitzung. Ab diesem Zeitpunkt ging auch die Mitgliederzahl sprunghaft nach oben, und die Sitzungen 1980 und 1981 fanden großen Anklang. 1980 hatte mann auch die erste Garde auf der Bühne,es folgten Schoppesänger, Männerballet, Gesangsgruppen mit Ilse Marx, Anni Brand, Maria Kienzle, Monika Lach, Norbert Ziegler, Gerd Schenzilorz und Arthur Fink. Büttenredner waren: Heinrich Marx, Fridel Lach (bekannt als Flip und Flap), Helmut Brandes, Jürgen Brandes um nur einige zu nennen. Die Leitung der Büttenredner übenahm Karin Wittsack. Die Sitzungspräsidentin war Marga Pitz mit ihrer Vizepräsidentin Karin Wittsack. Für die Kostüme waren Reni Bürgel und Micki Wegmann zuständig, die diese auch alle Selber Nähten. Den Bühnenbau leiteten Günter Bürgel und Heinrich Marx, mit kräftiger Unterstützung verschiedener Mitglieder. Trainerin der Garden und des Männerballetts war für die Ersten Jahre Reni Bürgel. 1982 zogen die Spätzünder als erster Verein in den neuen Bürgersaal ein. Die erste Fremdensitzung war gleichzeitig die Feierliche Einweihung des Bürgersaales.

 


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